Neue Ideen bei eBay: Jetzt kommt ein Cost-per-Sale-Modell

Neue Werbemaßnahmen bei eBay

In den letzten Wochen häufen sich die Nachrichten über Neuerungen, die bei eBay eingeführt werden und wie sich jetzt zeigt, reißen die News nicht ab. Zu den aktuellen Werbeformaten, mit denen eBay das eigene Ansehen auf dem Markt wieder erhöhen möchte, gehört nun auch ein Cost-per-Sale-Modell.

Interessant ist dieses Programm vor allem für Werbetreibende. Während bisher die Werbung immer gezahlt werden musste, egal wie erfolgsversprechend sie auch war, soll dies nun geändert werden. Nur dann, wenn sich der Kunde auch für den Kauf eines Produktes entscheidet, werden die Gebühren fällig.

Commerce Advertising – neue Werbemaßnahmen bei eBay

Auch bei dem großen Auktionshaus ist die Werbung ein Thema. Verkäufer, die nicht aus der Masse hervorstechen, schneiden deutlich schlechter ab als andere. Die Werbemaßnahmen sind daher ein wichtiger Punkt für die Verkäufer und mit den nun einberufenen Veränderungen soll der Marktplatz für Verkäufer noch interessanter werden.

Commerce Advertising ist der Begriff, mit dem eBay nun punkten möchte. Hierbei handelt es sich um eine Auswahl von neuen Services, die den Verkäufern zur Verfügung stehen. Mit den Promoted Listings können Verkäufer ab sofort schnell und einfach eine Auswahl zwischen den Produkten treffen und markieren, welche davon beworben werden sollen. Die Ad Rate wird nach der Auswahl festgelegt. Der Verkäufer entscheidet, welchen Prozentsatz er bereit ist zu zahlen, wenn das Produkt verkauft ist.

Gerade bei der Durchführung der Werbung kommt es eBay darauf an, so einfache Tools wie möglich zu bieten, um es den Verkäufern leichter zu machen, hier Entscheidungen zu treffen und das in sehr kurzer Zeit.

Cost-per-Sale: So soll es funktionieren

Interessant ist für Verkäufer vor allem das neue Cost-per-Sale-Modell. Bisher war es so, dass der Werbetreibende pro Klick bezahlen musste, unabhängig davon, ob der Interessent dann auch gekauft hat. Nun ist es so, dass der Händler nur noch dann zahlt, wenn die Produkte aus den Promoted Listings auch verkauft werden. Für eBay ist dies ebenfalls eine Herausforderung, denn schließlich kann das Auktionshaus nur dann noch verdienen, wenn es die Werbeanzeigen auch wirklich gut platziert und besonders gezielt setzt.

 

Ab Juni wird es die neuen Systeme für Werbetreibende erst einmal für ausgewählte Shops geben. Die Testläufe starten in den USA, in Deutschland, in Großbritannien sowie in Australien. Derzeit ist es möglich, sich auf die Warteliste setzen zu lassen.


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